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26.11.2018

Hinter den Kulissen: Florian Klee im Interview

Berufung statt Beruf. Florian Klee übt seine Tätigkeit aus Überzeugung und Leidenschaft aus. Bei der RaumQuadrat Hessen GmbH ist der Meister des Malerhandwerks als Abteilungsleiter Putz- und Wandspachteltechniken tätig, seine Leistungen haben sogar dafür gesorgt, dass er Mitglied im Maler-Nationalteam ist. Im Interview spricht Florian Klee über seine Arbeit, Identifikation und Entwicklungsmöglichkeiten bei der RaumQuadrat.

Wie bist du zum Beruf Maler gekommen?

Mir wurde bereits in meiner frühen Kindheit klar, dass ich Maler werden möchte. Mein Vater ist ein hervorragender Maler und ich habe schon früh großes Interesse an seiner Arbeit gezeigt.

 

Du wurdest ja auch schon sehr jung Malermeister. Das ist doch recht ungewöhnlich?

Nach meiner Ausbildung zum Maler hat mich sehr schnell der Ehrgeiz gepackt, auch meinen Meisterbrief in der Hand zu halten.

 

Du bist in der Maler-Nationalmannschaft und hast dich dort als einer der Besten etabliert. Wie kam es dazu?

Die Herausforderung und der Umgang mit nicht alltäglichen Produkten und Techniken hat in mir die künstlerische Ader geweckt und ich habe mit sehr viel Spaß an den Wettbewerben und Seminaren teilgenommen. Auf einmal wurde mir dann mitgeteilt, dass ich ins Nationalteam berufen wurde.


Wie zufrieden bist du insgesamt mit der RQ als Arbeitgeber?

Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit meinem Arbeitgeber, da ich lange nach einem passenden Unternehmen für mich suchen musste und nicht tagein tagaus einfache Arbeiten wie grobe Putzarbeiten oder ödes Streichen von Fassaden ausführen möchte. Außerdem habe ich bei Dirk ein Unternehmen gefunden, in dem ich für meine weiteren Seminare und Wettkämpfe jederzeit freigestellt wurde und Unterstützung fand.

 

Bist du stolz, bei RQ beschäftigt zu sein?

Es erfüllt mich mit sehr viel Stolz, dort Teil des Teams zu sein. Hier darf ich ich selbst sein. Mir gefällt es sehr, dass bei Fehlern nicht nach dem Schuldigen, sondern nach besseren Lösungen gesucht wird.

 

Geht dein Berufliches Engagement über die von dir erwarteten Arbeitsleistungen heraus?

Ich empfinde es so, da ich in der RQ Werte erfahre und leben darf, welche in der heutigen Zeit nicht so gewöhnlich sind. Es wird an uns nicht nur eine Erwartungshaltung gestellt, sondern auch viel gegeben. Wir bekommen die Werkzeuge und Maschinen, die wir uns aussuchen, die komplette Grundausstattung an Arbeitskleidung und dürfen uns auf regelmäßige Persönlichkeitstrainings und Coaching-Maßnahmen freuen, um uns weiter zu entwickeln. Auch für Produkt- und Anwendungsschulungen werden wir freigestellt.

 

Ist es dir wichtig, dass die RQ durch deine Arbeit erfolgreich bleibt?

Das ist mir sogar sehr wichtig. Ich selbst fühle mich als ein Teil davon und konnte bisher einen großen Teil dazu beitragen.

 

Bist du von den Unternehmenszielen der RQ überzeugt?

Ich stehe zu 100 Prozent hinter den Zielen. Dirk lässt uns an seinen Visionen teilnehmen und wir dürfen diese mit unseren Ideen ergänzen.

 

Würdest du die RQ als Arbeitgeber weiterempfehlen?

Das trifft für mich voll zu. Wir lernen hier eine andere Form von Handwerkertum. Jeder hat die gleichen Chancen. Der Zusammenhalt in unserem jungen Team ist einfach schlichtweg unbeschreiblich.

 

Beschreibe die RQ doch bitte in ein paar Schlagworten.

Das ist nicht schwer! Impulsgebend, verbindlich, lebendig, flexibel, mitarbeiterorientiert, innovativ, kundenorientiert, abwechslungsreich.

 

Wie sieht es bei dir mit dem Umfang und Handlungsspielraum sowie Verantwortung aus?

Dirk gibt uns sehr viel Entscheidungsfreiheit. Er sagt uns nicht einfach, was zu machen ist, sondern fragt, wie wir es ausführen würden, obwohl er ganz genau weiß, wie er es aus seiner langjährigen Erfahrung heraus machen würde.

 

Wie ist die Zusammenarbeit mit den Kollegen?

Fast wie in einer Familie. Jeder unterstützt jeden. Schwächen und Stärken wird gleichermaßen Beachtung geschenkt. Man wird ernst genommen – das ist mir persönlich sehr wichtig.

 

Wie zufrieden bist du mit der Möglichkeit, deine Arbeit mitzugestalten, selbst zu planen und einzuteilen?

Dirk übergibt uns Kunden, bei denen er entweder selbst die Beratung durchgeführt hat oder nimmt uns mit zu Beratungsterminen und investiert viel Zeit darin, indem er neben uns sitzt, um uns bei der Ausarbeitung von Angeboten oder Aufträgen zu unterstützen.

 

Wie geht dein Vorgesetzter mit Verbesserungsvorschlägen um und setzt er diese auch um?

Er fordert von uns sogar inständig Verbesserungsvorschläge. Seine persönliche Einstellung dazu ist: Das Anzweifeln von Prozessen wird nur mit Verbesserungsvorschlägen akzeptiert.

 

Wie zufrieden bist du mit deinem Vorgesetzten in Sachen fachliche Kompetenz, in welcher Form erhälst du Anerkennung und Kritik? Nimmt er sich Zeit für dich?

Wie du aus meinen vorherigen Antworten raushören kannst, geht er in einer für mich bislang nicht gekannten Art mit uns allen um. Er hat in seiner Laufbahn unwahrscheinliches Fachwissen angesammelt, das er gerne mit uns teilt. Er lobt uns oft und kritisiert eigentlich gar nicht. Seine Vorgehensweise ist eher derart, dass er uns erklärt, wie er in der einen oder anderen Situation vorgegangen wäre und wir entscheiden dann, ob wir das für uns so annehmen möchten.

 

Kannst du mit deinem Vorgesetzten über persönliche Probleme sprechen? Behandelt er dich oder deine Kollegen immer fair?

Da habe ich auch gleich ein Beispiel. Als Dirk mich eingestellt hat, habe ich mir durch meinen Sport das erste Mal die Hand gebrochen und war besorgt, ob ich überhaupt in der RQ arbeiten darf. Ein Jahr später das gleiche: Wieder die Hand gebrochen, wieder über mehrere Wochen ausgefallen. Hier wurden mir keinerlei Vorwürfe ausgesprochen und er sagte: „Wir schaffen das schon.“ Dafür bin ich in diesem Zeitraum gerne in die Firma gefahren und habe ihm bei Arbeiten geholfen, die ich mit meinem Handicap erledigen konnte, oder habe meinen Kollegen mit technischen Tipps zur Seite gestanden.

 

Wie zufrieden bist du mit den Entwicklungsmöglichkeiten in eurem Unternehmen?

Mittlerweile teile mir ich mit meinem Meisterkollegen, der ein halbes Jahr vor mir eingestellt wurde und mit seinen 21 Jahren Betriebsleiter in der RQ ist, die Aufgaben eines Betriebsleiters. Beim Einstellungsgespräch hatte Dirk gesagt, dass jeder die gleichen Möglichkeiten hat – und das lebt er auch. Mittlerweile arbeiten wir gemeinsam mit ihm an den Arbeits- und Ablaufprozessen. Ich bin auch sehr am Wachstum der RQ und vor allem meiner Abteilung interessiert.

 

Erzähle uns bitte etwas zu Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der RQ.

Wir werden in dieser Hinsicht voll unterstützt. Wir entscheiden uns für Schulungen oder Seminare und Dirk stellt uns sofort dafür frei. Bekommt er Infos über interessante Themen und Schulungen, fragt er direkt, ob wir Interesse daran haben.

 

Lieber Flo, vielen Dank für die Zeit, die du dir genommen hast. Wie fandest du das Interview und die Idee, solche mit jedem Mitarbeiter, auch in euren weiteren Partnerunternehmen, durchzuführen?

Erst war ich skeptisch. Dann sah ich in der Form die Möglichkeit, auch anderen kundzugeben, was uns zu etwas Besonderem macht. Das Interview hast du sehr locker und mit viel Ruhe geführt. Die Antworten sind einfach so aus mir heraus gesprudelt, obwohl ich ja eher der ruhigere Typ bin. Auf jedem Fall sollte man das regelmäßig durchführen. Eine Idee wäre, vielleicht auch mal ein projekt- oder baustellenbezogenes Interview durchzuführen, damit unsere Kunden oder die, die es noch werden wollen, sehen, wie das bei uns so läuft.